
Im Bereich Wasser versorgt die VWG über die Wasserwerke in Donnerschwee, Alexandersfeld und Sandkrug, die modernen Brunnen und den Reinwasserbehälter mit Pumpwerk in Bloherfelde Einwohner der Stadt Oldenburg ebenso wie Handel, Gewerbe und öffentliche Einrichtungen mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser.
Bis zum Ende des vorletzten Jahrhunderts bezog die Oldenburger Bevölkerung ihr Wasser aus einzelnen öffentlichen und privaten Grundwasserbrunnen. Die Qualität des Wassers war oft bedenklich. Seit 1896 gibt es eine zentrale Trinkwasserversorgung und fließendes Wasser für jeden Haushalt in der Stadt.
Seit 1985 trägt die Verkehr und Wasser GmbH, Oldenburg, die Verantwortung für die Trinkwasserversorgung. Heute beliefern drei Wasserwerke mit 45 Brunnen und einem Reinwasserbehälter mit Pumpwerk die etwa 155.000 Einwohner mit jährlich rund neun Millionen Kubikmetern Trinkwasser der Spitzenklasse.
Dabei profitieren die Oldenburger von der guten Qualität des Grundwassers. Unabhängige Untersuchungen haben der Trinkwasserqualität in Oldenburg die Note "sehr gut" verliehen. Damit gehört heute das Oldenburger Wasser zu den "Top Ten" in Deutschland. Unterwasserpumpen fördern Rohwasser aus den Brunnen auf einen so genannten Riesler. Dort verrieselt das Wasser drucklos und wird mit Sauerstoff angereichert. Unter dem Riesler befinden sich Reaktionskammern, in denen ein Teil des im Grundwasser enthaltenen Eisens und Mangans ausfällt. Die danach geschalteten Filteranlagen halten die restlichen Eisen- und Manganbestandteile zurück. So gereinigt fließt das Wasser aus den Filterbecken in die Reinwasserbehälter.
Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel. Die Vorsorge zur Sicherstellung einer ausgezeichneten Wasserqualität hat deshalb für die VWG oberste Priorität. Alle Abläufe von der Wassergewinnung über die Aufbereitung bis zur Speicherung werden dafür vor Ort automatisch gesteuert und von den Mitarbeitern rechnergestützt überwacht. Ein Rechnersystem im Wasserwerk Donnerschwee regelt die zentrale Reinwasserabgabe aller drei Wasserwerke und der Reinwasserbehälteranlage Bloherfelde.
Die Überwachung der Wasserqualität beginnt bereits beim Grundwasser. Schon weit vor den Wassergewinnungsanlagen werden Wasseranalysen durchgeführt, um mögliche Veränderungen der Wasserqualität frühzeitig zu erkennen. Der Einsatz modernster Technik bei der Wasseraufbereitung und strenge Kontrollen stellen sicher, dass sämtliche Grenzwerte der Trinkwasserverordnung deutlich unterschritten werden. Darüber hinaus gewährleisten regelmäßige Untersuchungen im Verteilungsnetz und konsequente Rohrnetzsanierungen die hohe Wasserqualität, so dass VWG -Kunden ihr Lebensmittel Nummer Eins bedenkenlos genießen können.
Wenn es auf dem Weg von der Wassergewinnung bis zum Hausanschluß doch einmal zu einer Störung kommt, stehen rund um die Uhr Entstörungsdienste bereit. So kann EWE jederzeit und schnell eingreifen, um die Wasserversorgung sicherzustellen.
Die Wasserversorgung Oldenburgs in Zahlen:
Rohwasserförderung / Jahr - 8.921.961 m³ / a
Reinwasserabgabe / Jahr - 8.669.162 m³ / a
Bisher höchste Tagesabgabe - 37.400 m³ / a
Niedrigste Tagesabgabe - 18.000 m³ / a
Höchste stündliche Abgabe - 2.500 m³ / a
Reinwasserbehälterinhalt - 17.750 m³
Rohrnetzlänge - 739 km
Hausanschlüsse - 42.342
Zähler - 46.021
Stand: 2008
Externer Link, wird in neuem Fenster geöffnet
Hier finden Sie Werte zu den Wasserhärtegraden in Oldenburg

Oldenburg, 8. September 2009. Kunden der Verkehr und Wasser GmbH (VWG), die im Zeitraum 2000 bis 2009 eine Rechnung über Trinkwasserhausanschlussleistungen (Neuanschlüsse, Änderungen oder Umlegungen) bezahlt haben, können sich auf eine Rückzahlung freuen.
Der Hintergrund ist ein Urteil des Bundesfinanzhofes vom 8. Oktober 2008. Demzufolge sind Trinkwasserhausanschlussleistungen ab Februar 2009 mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz in Höhe von 7 statt 19 Prozent zu belegen. Für den Zeitraum August 2000 bis Februar 2009 erfolgt eine Neuberechnung auf freiwilliger Basis (vor dem 11. August 2000 galt ohnehin ein Steuersatz von 7 Prozent). Der Differenzbetrag der sich aus der Anwendung des niedrigeren Steuersatzes ergibt, wird erstattet. Dieses Verfahren wird für die Kunden der Verkehr und Wasser GmbH (VWG), der EWE AG und des Wasserwerkes der Stadt Varel gleichermaßen angewandt.
Viele Wasserversorger zahlen die Differenzbeträge aber nur auf Antrag der Kunden zurück. Die VWG dagegen zahlt seinen Wasserkunden den Betrag ohne Antrag.
Ehemalige Wasserkunden, deren Daten der VWG nicht mehr vorliegen, können ebenfalls zu viel gezahlte Mehrwertsteuer geltend machen. Sie müssen dazu ein auf dieser Internetseite vorhandenes Formular ausfüllen, ausdrucken und ihrem früheren Wasserversorger zusenden.
Fragen und Antworten zum Thema "Steuererstattung bei der Herstellung von Trinkwasserhausanschlüssen" sowie einen Antrag auf Auszahlung steht Ihnen hier zum Download bereit: